Hypnose und Hypnotherapie

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Hypnose

„Die Ressourcen, die du brauchst, findest du in deiner eigenen Geschichte”

Milton Erickson

Will man sich mit Hilfe von Hypnose entspannen, so gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Fremdhypnose
  2. Selbst-Hypnose

Generell ist zu sagen, dass die therapeutischen Möglichkeiten der Hypnose weit über das Feld der Entspannung hinausreichen. Als Beispiele sind die Bearbeitung von Suchtproblemen, Phobien, Lampenfieber, Depressionen sowie Raucherentwöhnung und viele mehr zu nennen.

Hypnose gegen Stress

Doch gerade weil viele Induktionstechniken ein gewisses Maß an Entspannung verlangen, kann Hypnose auch hervorragend eigesetzt werden, um zur Ruhe zu kommen und sich zu regenerieren. Obwohl das Wort Hypnose vom griechischen hypnos (ὕπνος) Schlaf, stammt, ist es doch etwas völlig anderes als Schlaf.

Im Zustand der Hypnose ist der Geist offen für Suggestionen wie:

“Es fällt dir leicht Gedanken des Tages loszulassen und dich mehr und mehr auf deinen Atem zu konzentrieren. Du spürst wie du immer mehr loslassen und entspannen kannst. Deine Gedanken können wie Wolken am Himmel vor dem inneren Auge vorbeiziehen…”

Fremdhypnose

CDs und MP3s zum Thema Hypnose sind die einfachste und günstigste Methode sich mit diesem Zustand bekannt zu machen. Mittlerweile gibt es einige qualitativ hochwertige Produkte, die auch mit dem nötigen psychologischen Hintergrundwissen produziert worden sind.

Wenn man sich im therapeutischen Kontext in die Hände eines anderen Menschen begibt, ist es wichtig diesem vertrauen zu können und von dessen Kompetenz überzeugt zu sein. Schließlich hat man keinerlei Einfluss auf die Suggestionen. Trotzdem sei an dieser Stelle erwähnt, dass man keineswegs wie so häufig suggeriert wird dem Willen des Hypnotiseurs hilflos ausgeliefert wäre. Es mag in zahlreichen Fernsehshows so wirken, aber ohne die eigene innere Bereitschaft den Suggestionen zu folgen, wird niemand zum Huhn. Will man mit Hypnose gezielt an Problemen und Lebensereignissen arbeiten, die einem hindern sich zu entspannen und zur Ruhe zu kommen, so kann ein erfahrener Hypnotiseur sicher mehr bewirken als eine CD.

Selbsthypnose

Selbsthypnose hat gewisse Parallelen gegenüber dem autogenen Training. Ein großer Unterschied gegenüber der Fremdhypnose ist, dass der Ausführende erst mit einer gewissen Erfahrung in einen tiefen Trancezustand findet. Mit ein bisschen Übung ist dies aber problemlos möglich. Im Zentrum stehen dabei Autosuggestionen, also Suggestionen an sich selbst. Entsprechend ist es sinnvoll diese mit “Ich bin…” einzuleiten. Ein typischer Anfängerfehler ist es den Texten von Hypnose-CDs zu folgen und sich dann selbst mit “Du” anzusprechen. Häufig erlebet man Anfänger, die ganz verwundert über die Wirksamkeit der Autosuggestionen sind, nachdem sie ihr Suggestionen auf die Ich-Form verändern.